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7. Franken-Cup 2010

Am 9.+10. Januar 2010 fand das Bundesliga-Turnier in Nürnberg statt.
14 Teilnehmer hatten sich bei winterlichen Verhältnissen im Spiellokal (Loni-Übler-Haus, Marthastrasse 60) eingefunden.
 
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Saisonvorschau 2009/2010

Nach der Saison ist vor der Saison!
Und so darf man sich nach der Weltmeisterschaft in Xintai/Shandong/China (siehe den gesonderten Bericht) bereits auf die ersten Turniere der Bundesliga freuen. Auch wenn durch die Verschiebung der Europameisterschaft einige Verschiebungen im Terminkalender zu erwarten sind hier die voraussichtlichen Termine der nächsten Turniere:
  • 2. BL-Turnier - Nürnberg - 09.+10.Januar 2010
  • 3. BL-Turnier - Jena - Anfang Mai 2010
  • x. BL-Tunnier - Hamburg - Termin unklar
  • deutsche Meisterschaft - Berlin - verm. Anfang Juni 2010 ??
  • Europameisterschaft - Hamburg?? - Anfang/Mitte September 2010
Stosszahn Franken ist gerüstet, um nach der Meisterschaft 2007/2008 sowie der Vize-Meisterschaft in der Vorsaison wieder um den Titel mitspielen zu können!!

Schach oder nicht-Schach, das ist hier die Frage!

Neulich war es wieder einmal so weit: Anlässlich einer frohen Festivität – einer Aufstiegsfeier mit paralleler schachlicher Betätigung – wurden neben den bekannten Holz- und Kunststoff-Klötzen auch die chinesischen und japanischen Schachfiguren ausgepackt und Interessierten zum Zeitvertreib angeboten. Und wieder einmal zeigten einzelne Schachspieler ihre kulturelle Kurzsichtigkeit mit Kommentaren wie "... komisches asiatisches Brettspiel ..." oder "... hat in einem Schach-Klub nichts zu suchen!".

Offenbar werden von etlichen Mitgliedern der Schachgemeinschaft, die viele anerkannte Spielarten wie Fernschach, Computerschach, Blitzschach, Tandem oder das Stiefkind Problemschach hervorgebracht hat, nicht nur Studien (obgleich von Trainern zur Steigerung der Spielstärke wärmstens empfohlen!) abgelehnt; nein, auch alles was ein wenig fremdartig aussieht kann nichts mit Schach zu tun haben. Da akzeptiert man schon eher Backgammon, Poker, Bridge oder Skat als dem Schachspieler gut zu Gesicht stehende Alternativbeschäftigungen.

Nun soll hier keine Werbung für das sicher fordernde Go – DAS Denkspiel überhaupt, wie sogar schon Schachweltmeister meinten – noch für das sicher ebenfalls schöne MahJongg (das meistgespielte Spiel der Welt? Trotz der verwendeten "Ziegel" eigentlich eher ein Kartenspiel mit Elementen von Bridge, Romee und Poker) gemacht werden. Es soll lediglich für die asiatischen Brüder unseres "westlichen" Schachs geworben werden, deren enge Verwandtschaft sich all jenen offenbart, die eine kleine Zeitreise zurück ans Ende des 15. Jahrhunderts nicht scheuen: Das damals von den Arabern in Europa verbreitete Schachspiel hat nach den Erkenntnissen der Historiker wie das chinesische Schach XiangQi, das japanische Schach Shogi und das thailändische Schach Makruk (wobei diese Aufzählung sicher noch nicht komplett ist!) seine Wurzeln im indischen Chaturanga. Trotz der zum Teil über mehr als 1000 Jahre unterschiedlichen Entwicklung und Anpassung an regionale Besonderheiten ist diese Verwandtschaft zum einen im Grundziel der Spiele (das Besiegen einer gleich starken gegnerischen Armee durch Auslöschung, Lahmlegung oder die Gefangennahme des Anführers) zu erkennen, zum anderen zum Teil in den Figuren, von denen sich einige in allen Spielarten identisch bewegen.

Gerade letzteres macht das Erlernen der Grundregeln für den interessierten Schachspieler relativ einfach – die wirkliche Herausforderung besteht in der Folge darin, die unterschiedlichen strategischen Ziele, taktischen Feinheiten und auch die Philosophie hinter den Spielen meistern zu lernen. Dies macht die asiatischen Spielarten zu einer echten und erfolgversprechenden Alternative, zumal viele der neu gewonnenen Ideen und Erfahrungen zu einer Veränderung (im Idealfall natürlich zu einer Verbesserung!) des "westlichen" Schachspiels führen.

Weiterführende Links:
 
Deutscher XiangQi-Bund
interaktiver XiangQi-Kurs
Deutscher Shogi-Verband
Infos zu Shogi
Makruk-Regeln bei Wikipedia


Übersetzungshilfe für XiangQi-Chinesisch

Wichtige Begriffe aus chinesischen XQ-Büchern, sowie ihre englische Bedeutung:
 
Begriffe (5 Abbildungen)
 

online-Kursus Xiang-Qi

Einerseits als Vorbereitung zur Erstellung eines didaktisch aufgebauten Anfänger-Skripts, andererseits natürlich auch für interessierte Internet-Surfer, soll hier eine abwechslungsreiche Einführung in das chinesische Schach aufgebaut werden. Mittels Java-Applet eingebettete Aufgaben lockern die Theorieteile auf, so dass auch online immer ein Trainingspartner zur Verfügung steht!
 

 
Obgleich Layout und Navigation noch nicht perfekt sind kann der Kurs dennoch bereits absolviert werden.

Inhaltsschwerpunkt: Trainingsmaterial

Mit Zhang Zhang, amtierender deutscher Meister und Bester der deutschen XiangQi-Rangliste, konnte ein hochklassiger Spieler für die Mitarbeit gewonnen werden :-). Dadurch wird es möglich, kommentiertes Trainingsmaterial (aus aktuellen Turnieren ebenso wie Analysen) online zur Verfügung zu stellen.
Eine einheitliche Menüführung folgt (hoffentlich) in Kürze!

Derzeit verfügbare Inhalte (letzte Erweiterung: 20. April 2005):

  • unkommentiertes Material
    • 1. Fünf-Schafe-Pokals 1981 (6 Partien)
    • 2. Fünf-Schafe-Pokals 1981/1982 (13 Partien)
    • 3. Fünf-Schafe-Pokals 1983 (16 Partien)
    • 4. Fünf-Schafe-Pokals 1984 (18 Partien)
    • 5. Fünf-Schafe-Pokals 1985 (17 Partien)
    • 24. Fünf-Schafe-Pokals 2003/2004 (32 Partien)
    • 25. Fünf-Schafe-Pokals 2005 (32 Partien)
    • Silber-Litschi-Pokal (13. asiatische Männer-Team-Meisterschaft) - 7 Runden (je 21 Partien)

  • kommentiertes Material
    • Beispiele aus der Praxis von GM Xu Yinchuan

Alle Inhalte des Trainingsbereichs sind über Java und/oder JavaScript online nutzbar!
 
Zum Trainingsbereich


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letzte Änderung: 12. Januar 2010
Das Team von Stosszahn Franken dankt für die Unterstützung durch Sprintweb.