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Aktuell: Stosszahn Franken zum zweiten Mal Deutscher Meister!!
Das letzte Bundesliga-Turnier der Saison brachte das erhoffte Ergebnis:
Stosszahn Franken stellte am 8.+9. Mai 2010 in Jena das grösste Kontingent, mit
Xue Zhong (5 Punkte und beste Wertung) den Turniersieger und konnte in der Endabrechnung
den Titelverteidiger aus Lingen um einen Punkt überflügeln.
Für Stosszahn Franken traten in der Saison 2009/2010 an:
| Spieler / Turnier |
Hannover |
Nürnberg |
Werlte |
Jena |
| Xue Zhong |
4,5 |
5,5 |
|
5,0 |
| Sargin Anatol |
2,5 |
|
|
|
| Knab Reinhard |
|
|
3,0 |
3,5 |
| Reinders Rudolf |
3,5 |
3,0 |
3,0 |
2,5 |
| Wu Cai Fang |
3,0 |
3,0 |
2,5 |
3,0 |
| Schwegler Benjamin |
1,5 |
3,0 |
1,5 |
3,0 |
| Baumgartl Michael |
|
2,0 |
1,5 |
2,5 |
| Zhao Honglin (RSN) |
|
3,0 |
|
|
| Dyadenko Gleb (RSN) |
|
1,0 |
|
|
| Melzer Andreas (RSN) |
|
0,0 |
|
|
| Ergebnis Team |
11,0
| 11,5
| 8,5
| 11,5
|
Ein besonderer Dank gilt den drei Go-Spielern vom Nürnberger
Bundesligisten Roter-Stein Nürnberg,
die Stosszahn Franken beim Heimturnier verstärkten, sowie den Trainingspartnern Lea Schmidt, Kevin Kilmartin
und Robert Weidenhöfer, die in diesem Jahr leider keinen Turniereinsatz vorweisen können.
Nicht vergessen werden darf natürlich Manuela Schmidt, die gute Seele des Teams, die auch auf den
Auswärtsturnieren stets zum Daumendrücken anwesend war.
Bilder von der Pokalübergabe sollen nach selbiger im August folgen :-)
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Stosszahn Franken am Konfuzius-Institut (26. April 2010)
Durch die Vermittlung der WeiQi-Spieler aus unserem Spiellokal war der Kontakt zum
Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen
zustande gekommen. Ende April ergab sich die Gelegenheit, dort erstmals im Rahmen eines
per Newsletter angekündigten Vortrages neue Interessenten mit dem XiangQi bekannt zu
machen.
Obgleich sich trotz asiatisch-höflichem Warten keine weiteren Besucher mehr einfanden
wurden vier Spielinteressierte per Vortrag mit eingestreuten Übungen (Mattsetzen mit Wagen,
Mattsetzen mit Kanone und Leibwächter, etc.) an den reichlich vorhandenen Brettern
in die Regeln des chinesischen Schachs eingeführt. Dabei leisteten die zahlreich
erschienenen Spieler von Stosszahn Franken gute Dienste als Gegner sowie Berater, und so
mancher für später geplante Tipp zu Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel wurde bereits während
der praktischen Übungen weitergegeben.
Aufgrund der schrittweisen Einführung der Figuren dauerte es knapp 2 Stunden, ehe alle
Gäste ihre erste XiangQi-Partie gegen die Tutoren in Angriff nehmen konnten. Auch wenn
sich dabei noch die Stosszähne durchsetzen konnten dürfte die Einführung allen
ausreichend Spass gemacht haben - vielleicht wird dadurch ja ein noch regeres Interesse
geweckt, und die XiangQi-Szene in Franken gewinnt den einen oder anderen Spieler hinzu.
In der Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut soll der Vortrag nicht das Ende der
Zusammenarbeit sein - im Gegenteil: es wird von beiden Seiten über Möglichkeiten
nachgedacht, wie man auch in der Zukunft die asiatischen Brettspiele WeiQi und XiangQi im
Standard-Programm verankern kann.
Einziges Manko: das schon häufiger angemerkte Fehlen von XiangQi-Demobrettern macht die Erklärungen
zum Teil etwas schwierig - ob nur verbal, anschaulich an einem kleinen Brett oder per Computer
und Beamer: ein Demobrett steht auf der Wunschliste ganz oben!
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7. Franken-Cup 2010
Am 9.+10. Januar 2010 fand das Bundesliga-Turnier in Nürnberg statt.
14 Teilnehmer hatten sich bei winterlichen Verhältnissen im Spiellokal
(Loni-Übler-Haus, Marthastrasse 60) eingefunden.
zur Turnierseite
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Schach oder nicht-Schach, das ist hier die Frage!
Neulich war es wieder einmal so weit: Anlässlich einer frohen Festivität – einer Aufstiegsfeier mit paralleler
schachlicher Betätigung – wurden neben den bekannten Holz- und Kunststoff-Klötzen auch die chinesischen und
japanischen Schachfiguren ausgepackt und Interessierten zum Zeitvertreib angeboten.
Und wieder einmal zeigten einzelne Schachspieler ihre kulturelle Kurzsichtigkeit mit Kommentaren
wie "... komisches asiatisches Brettspiel ..." oder "... hat in einem Schach-Klub nichts
zu suchen!".
Offenbar werden von etlichen Mitgliedern der Schachgemeinschaft, die viele anerkannte Spielarten wie Fernschach,
Computerschach, Blitzschach, Tandem oder das Stiefkind Problemschach hervorgebracht hat, nicht nur Studien
(obgleich von Trainern zur Steigerung der Spielstärke wärmstens empfohlen!) abgelehnt;
nein, auch alles was ein wenig fremdartig aussieht kann nichts mit Schach zu tun haben.
Da akzeptiert man schon eher Backgammon, Poker, Bridge oder Skat als dem Schachspieler gut zu Gesicht
stehende Alternativbeschäftigungen.
Nun soll hier keine Werbung für das sicher fordernde Go – DAS Denkspiel überhaupt, wie sogar schon
Schachweltmeister meinten – noch für das sicher ebenfalls schöne MahJongg (das meistgespielte Spiel der Welt?
Trotz der verwendeten "Ziegel" eigentlich eher ein Kartenspiel mit Elementen von Bridge, Romee und
Poker) gemacht werden. Es soll lediglich für die asiatischen Brüder unseres "westlichen" Schachs
geworben werden, deren enge Verwandtschaft sich all jenen offenbart, die eine kleine Zeitreise zurück ans
Ende des 15. Jahrhunderts nicht scheuen: Das damals von den Arabern in Europa verbreitete Schachspiel hat
nach den Erkenntnissen der Historiker wie das chinesische Schach XiangQi, das japanische Schach Shogi und
das thailändische Schach Makruk (wobei diese Aufzählung sicher noch nicht komplett ist!) seine Wurzeln im
indischen Chaturanga. Trotz der zum Teil über mehr als 1000 Jahre unterschiedlichen Entwicklung und Anpassung
an regionale Besonderheiten ist diese Verwandtschaft zum einen im Grundziel der Spiele (das Besiegen
einer gleich starken gegnerischen Armee durch Auslöschung, Lahmlegung oder die Gefangennahme des Anführers)
zu erkennen, zum anderen zum Teil in den Figuren, von denen sich einige in allen Spielarten identisch bewegen.
Gerade letzteres macht das Erlernen der Grundregeln für den interessierten Schachspieler relativ einfach –
die wirkliche Herausforderung besteht in der Folge darin, die unterschiedlichen strategischen Ziele,
taktischen Feinheiten und auch die Philosophie hinter den Spielen meistern zu lernen. Dies macht die
asiatischen Spielarten zu einer echten und erfolgversprechenden Alternative, zumal viele der neu gewonnenen
Ideen und Erfahrungen zu einer Veränderung (im Idealfall natürlich zu einer Verbesserung!) des
"westlichen" Schachspiels führen.
Weiterführende Links:
Deutscher XiangQi-Bund
interaktiver XiangQi-Kurs
Deutscher Shogi-Verband
Infos zu Shogi
Makruk-Regeln bei Wikipedia
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Übersetzungshilfe für XiangQi-Chinesisch
Wichtige Begriffe aus chinesischen XQ-Büchern, sowie ihre englische Bedeutung:
Begriffe (5 Abbildungen)
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online-Kursus Xiang-Qi
Einerseits als Vorbereitung zur Erstellung eines didaktisch aufgebauten Anfänger-Skripts, andererseits
natürlich auch für interessierte Internet-Surfer, soll hier eine abwechslungsreiche
Einführung in das chinesische Schach aufgebaut werden. Mittels Java-Applet eingebettete Aufgaben
lockern die Theorieteile auf, so dass auch online immer ein Trainingspartner zur Verfügung steht!
Obgleich Layout und Navigation noch nicht perfekt sind kann der Kurs dennoch bereits absolviert werden.
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Inhaltsschwerpunkt: Trainingsmaterial
Mit Zhang Zhang, amtierender deutscher Meister und Bester der deutschen XiangQi-Rangliste, konnte ein
hochklassiger Spieler für die Mitarbeit gewonnen werden :-). Dadurch wird es möglich,
kommentiertes Trainingsmaterial (aus aktuellen Turnieren ebenso wie Analysen) online zur Verfügung zu
stellen.
Eine einheitliche Menüführung folgt (hoffentlich) in Kürze!
Derzeit verfügbare Inhalte (letzte Erweiterung: 20. April 2005):
- unkommentiertes Material
- 1. Fünf-Schafe-Pokals 1981 (6 Partien)
- 2. Fünf-Schafe-Pokals 1981/1982 (13 Partien)
- 3. Fünf-Schafe-Pokals 1983 (16 Partien)
- 4. Fünf-Schafe-Pokals 1984 (18 Partien)
- 5. Fünf-Schafe-Pokals 1985 (17 Partien)
- 24. Fünf-Schafe-Pokals 2003/2004 (32 Partien)
- 25. Fünf-Schafe-Pokals 2005 (32 Partien)
- Silber-Litschi-Pokal (13. asiatische Männer-Team-Meisterschaft) - 7 Runden (je 21 Partien)
- kommentiertes Material
- Beispiele aus der Praxis von GM Xu Yinchuan
Alle Inhalte des Trainingsbereichs sind über Java und/oder JavaScript online nutzbar!
Zum Trainingsbereich
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